Im Hinblick auf die Reifeprüfung habe ich mich entschlossen, die Möglichkeit einer Fachbereichsarbeit im Gegenstand Physik in Anspruch zu nehmen.
Bei der Wahl des Themas achtete ich darauf, einen Bereich zu finden, der sowohl genügend pysikalische Aspekte besitzt, als auch meinen sportlichen Interessen entgegenkommt.
Auf Grund der Tatsache, dass ich dem österreichischen Segelkader angehöre und über einige Jahre an praktischer Erfahrung verfüge, bot sich der Sachbereich „Die Physik des Segelns“ als Thema für meine Fachbereichsarbeit an.
Glücklicherweise war Herr Mag. Joven, mein Professor aus Physik und Leibesübungen, selbst begeisterter Sportler, mit diesem etwas ausgefallenen Thema sofort einverstanden.
Meiner Meinung nach erfordert diese Sportart, bei ernsthafter Ausübung, Wissen aus vielen Teilbereichen.
Dazu gehören die Wetter - und Windbeobachtung, Materialkunde und handwerkliches Geschick, sowie Regattataktik und Kenntnisse der Wettfahrtregeln.
Neben den sportlichen Fähigkeiten zur Bootsbeherrschung benötigt man vor allem im Regattasport noch physisches und psychisches Durchhaltevermögen, und selbstverständlich auch grundlegendes Wissen über Zusammenhänge in der „Segelphysik“.
Ich möchte mit dieser Fachbereichsarbeit einerseits die wichtigsten physikalischen Teilbereiche des Segelsports ausreichend behandeln, andererseits aber auch den nichtsegelnden Lesern einen Einblick in die physikalische Seite der Segeltheorie verschaffen.
Hannes Preiss